Mein Quartalsrückblick Q1 2026: Unerwartete Wendungen

von | März 31, 2026 | Rückblick | 0 Kommentare

Das erste Quartal 2026 war für mich wie ein Roman mit allem, was dazugehört: produktive Höhen, unerwartete Wendungen, kleine Katastrophen, Hoffnung, Frühlingsenergie und das Gefühl, dass man manchmal einfach nur einen Schritt nach dem anderen gehen muss.

Wenn ich auf die letzten drei Monate zurückblicke, sehe ich nicht nur To-do-Listen, Blogartikel und Schreibfortschritte. Ich sehe auch Krankheitstage, Arzttermine, Familienchaos, Überforderung und neue Erkenntnisse.

Januar – produktiv, kreativ und voller Vorwärtsenergie

Der Januar war mein stärkster Monat in diesem Quartal.

Ich habe vier Blogartikel veröffentlicht, meine Szenenzusammenfassung abgeschlossen und sogar meinen Weltenbau fertiggestellt. Für mich war das ein riesiger Schritt, weil gerade der Weltenbau so eine wichtige Grundlage für alles ist, was später in einer Geschichte lebendig werden soll. Es ist ein besonderes Gefühl, wenn eine Welt, die vorher nur als Idee im Kopf existiert hat, nach und nach Form annimmt.

Natürlich lief nicht alles reibungslos. Ich versuche mich gerade an der VG Wort – und ganz ehrlich: Das ist für mich eine kleine Wissenschaft für sich. Schon die passenden Informationen zu finden, fühlt sich an wie eine Schatzsuche im Nebel. Die Einrichtung wird in einem gefühlt endlosen Dokument erklärt, und selbst auf meine Rückfrage per Mail kamen am Ende nur Hinweise zurück, die ich bereits kannte. Manchmal sind es genau solche Dinge, die im Außen nach „nur mal kurz erledigen“ aussehen, aber innerlich unglaublich viel Energie kosten.

Und dann war da natürlich noch das echte Leben. Familienalltag. Krankheit. Chaos. Hausaufgaben. Und mittendrin ich die einfach mal keinen Termindruck haben möchte und nur auf der Couch sitzen möchte und Young Sherlock auf Prime schauen möchte.

Trotz allem habe ich im Januar gemerkt: Ich komme voran. Einen Schritt nach den anderen.

Meine Blogartikel im Januar

Wie du mit 3 Mini-Zielen pro Tag produktiver bist

Autorin Sandra Schwertfeger jongliert symbolisch kleine Ziele wie Notizbuch, Kissen, Pflanze und Keyboard vor funkelndem Hintergrund
Kleine Dinge, große Wirkung: Mini-Ziele helfen dir, produktiv zu bleiben – ohne Druck.

So habe ich meine Fantasy-Welt erschaffen

Autorin öffnet eine Tür zu einer magischen Fantasy-Welt – Symbolbild für Urban Fantasy in Lübeck
Sandra Schwertfeger öffnet die Tür zu ihrer magischen Welt – Urban Fantasy trifft Realität

Februar – ausgebremst und trotzdem nicht stehen geblieben

Der Februar hat ganz anders begonnen, als der Januar aufgehört hat. Ich dachte eigentlich, ich könnte einfach mit derselben Energie weitermachen. Aber dann hat uns als Familie eine Krankheit eine ganze Woche lang komplett ausgeknockt. Plötzlich war da nicht mehr dieses Gefühl von Aufbruch, sondern erst einmal nur Erschöpfung.

Als wäre das nicht schon genug gewesen, kam auch noch ein eingeklemmter Ischiasnerv dazu. Zum Glück konnte der Arzt helfen, und mit gezielten Übungen war nach ein paar Tagen wieder Bewegung ohne Schmerzen möglich. Trotzdem sind das genau diese Momente, in denen der Alltag plötzlich alles andere überschattet.

Und dann gibt es noch die absurden Szenen, die man sich vorher niemals ausdenken würde. In meinem Fall war das im Februar ein Milchreis-Rezept, das völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Aus geplanten 1,5 Litern Milch wurden am Ende 3 Liter, weil das Rezept einfach nicht stimmte. Jetzt lagern drei Joghurtbecher voller Milchreis im Tiefkühlschrank. Nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt hatte – aber definitiv eine Geschichte, die man nicht vergisst.

Zwischen all dem habe ich trotzdem gespürt, dass sich etwas verändert. Denn kaum war wieder ein bisschen Energie da, war sie auch schon da: diese Frühlingssehnsucht. Dieses Gefühl von Aufbruch, Wachstum und Neubeginn. Ich liebe diese Zeit im Jahr. Selbst wenn draußen noch Schnee liegt, fühlt sich der Jahresanfang für mich nach Entwicklung an.

Also ist in mir mal wieder die Gartenfee erwacht. Ich habe angefangen, Neues für den Garten vorzubereiten, nachdem mein Hochbeet im letzten Jahr eher nach dem Prinzip „Ich streue mal Samen und hoffe auf ein Wunder“ bepflanzt war. Immerhin: Meine keimenden Ingwerknollen vom letzten Jahr haben mich positiv überrascht. Ich hätte nie gedacht, wie schnell Ingwer wachsen kann.

Als es dann bei Aldi kleine Anzucht-Gewächshäuser, Anzuchterde und Samen gab, war es endgültig um mich geschehen. Paprikasamen durften direkt einziehen – eigentlich etwas früher als geplant, aber meine Energie war da, und manchmal darf man auf genau solche Impulse hören. Ende Februar konnte ich dann tatsächlich schon die ersten kleinen Pflänzchen sehen. Und ich war einfach nur glücklich.

Meine Blogartikel im Februar

Meine Tools als Urban-Fantasy-Autorin aus Lübeck

Urban-Fantasy-Autorin aus Lübeck schreibt an ihrem Schreibtisch, im Hintergrund eine mystische Engelswelt über der Stadt
Zwischen Lübeck und einer verborgenen Engelswelt entstehen meine Geschichten.

Das Geheimnis von Liebe, die dich verändert

Autorin sitzt auf einem Dach über einer nächtlichen Stadt, umgeben von leuchtenden roten Herzen – Symbol für erste Liebe in Urban Fantasy.
Liebe und Magie über den Dächern der Stadt – erste Gefühle als Beginn einer inneren Verwandlung.

Mehr Klarheit im Streit – warum Konflikte wachsen lassen

Zwei junge Erwachsene stehen Rücken an Rücken mit verschränkten Armen, hinter ihnen Gewitter und Sonne als Symbol für Streit und Hoffnung.
Rücken an Rücken im Streit – zwischen Gewitter und Sonne liegt die Entscheidung zur Klärung.

März – Erkenntnisse, Überforderung und ein bisschen Thriller-Atmosphäre

Der März ist insgesamt besser gestartet. Ich habe intensiv an meiner Storyline gearbeitet, umsortiert, ergänzt und weiter geschärft. Parallel dazu habe ich mit Plot & Struktur von Stephan Waldscheidt gearbeitet und daraus viele wertvolle Impulse für meine Überarbeitung mitgenommen.

Besonders hilfreich war für mich die Erkenntnis, dass die Mitte meiner Geschichte zu spät kommt und manche Szenen zu früh gesetzt sind. Manchmal spürt man beim Schreiben zwar, dass etwas noch nicht rund ist – aber erst beim genauen Analysieren wird klar, woran es wirklich liegt. Das Buch hat mir geholfen, genauer hinzusehen: Wo ist etwas zu viel? Wo darf ich klarer werden? Wo braucht es Ergänzungen?

Solche Erkenntnisse sind nicht immer bequem, aber sie sind unglaublich wertvoll. Denn sie bringen mich nicht nur näher an meine Geschichte, sondern auch näher an das, was ich wirklich erzählen will.

Und dann kam der 15. März. Ein Sonntag Vormittag um 8 Uhr. Mit einem scharfen Brotmesser habe ich mir in den linken Zeigefinger geschnitten. Zum Glück wurden weder Sehne noch Nerv verletzt – aber das Blut ist trotzdem ziemlich eindrucksvoll gespritzt. Für einen Moment hätte man meinen können, ich hätte heimlich das Genre gewechselt und würde jetzt Thriller schreiben. Aber nein. Ich bleibe dem Fantastischen treu.

Gleichzeitig war der März stark von Arztterminen geprägt. Termine organisieren, wahrnehmen, mitdenken, koordinieren – all das hat mich irgendwann so sehr beansprucht, dass ich mich wirklich überfordert gefühlt habe. Es gibt Phasen, da ist nicht ein großes Drama das Problem, sondern die Summe aus vielen kleinen Belastungen.

Trotzdem habe ich auch im März Schritte gemacht, die wichtig waren. Ich habe Buffer als Social-Media-Planungstool integriert. Die regelmäßige Befüllung läuft zwar noch nicht so, wie ich es gern hätte, aber der Grundstein ist gelegt. Und manchmal ist genau das schon ein Erfolg: nicht perfekt fertig zu sein, sondern überhaupt begonnen zu haben.

Meine Blogartikel im März

Was tust du wenn direkt vor dir jemand angegriffen wird?

Manga-Illustration aus der Perspektive eines Autofahrers: Ein Mann verpasst einem Radfahrer eine Kopfnuss, während ein Beobachter im Auto den Notruf 110 auf seinem Smartphone wählt.
Zivilcourage im Alltag: Ein Beobachter greift zum Telefon und wählt den Notruf, während sich eine gewalttätige Szene zwischen Autofahrer und Radfahrer im Straßenverkehr abspielt.

Was ich aus diesem Quartal mitnehme

Ich habe in den letzten Monaten viel geschafft. Aber ich habe auch gemerkt, wie schnell Pläne ins Wanken geraten können, wenn das Leben dazwischenfunkt. Krankheit, Schmerzen, Überforderung, Familienalltag, organisatorischer Druck – all das war da. Und trotzdem gab es Fortschritt.

Vielleicht ist genau das etwas, das auch du gerade hören musst: Du musst nicht jeden Tag glänzen. Du musst nicht alles perfekt im Griff haben. Und du musst auch nicht in jeder Phase die gleiche Energie mitbringen.

Manchmal reicht es, dranzubleiben.
Manchmal reicht ein kleiner Schritt.
Manchmal reicht es, nicht aufzugeben.

Und manchmal beginnt Wachstum genau dort, wo man eigentlich dachte, man wäre gerade zu sehr mit dem Überleben beschäftigt.


Mein Fazit für Q1 2026

Dieses Quartal war nicht ordentlich und nicht ruhig obwohl ich es gerne so hätte. Aber es war lebendig. Es war voller Schreiben, Lernen, Umdenken, Aushalten, Hoffen und Weitermachen.

Ich nehme aus diesen drei Monaten mit, dass Fortschritt viele Gesichter hat. Manchmal zeigt er sich in vier veröffentlichten Blogartikeln. Manchmal in einer fertigen Szenenzusammenfassung. Manchmal in einer Erkenntnis über die eigene Story. Manchmal in kleinen Paprika Pflänzchen. Und manchmal einfach darin, dass man nach all dem Chaos noch immer sagt: Ich gehe weiter.


Wie war dein erstes Quartal 2026? Gab es bei dir eher Rückenwind – oder auch einige unerwartete Wendungen? Schreib es mir gern in die Kommentare oder erzähl mir, was du aus den ersten drei Monaten für dich mitnimmst. Ich freue mich, von dir zu lesen.


Über mich

Sandra Schwertfeger schaut in die Kamera

Hi, ich bin Sandra 🖐

Urban-Fantasy-Autorin aus Lübeck. In meinen Geschichten treffen Magie und Realität aufeinander – mit Themen wie Zweifel, Liebe, Identität und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Du steckst mitten in Veränderungen und Zweifeln? Du hast Träume, aber die Erwartungen von außen halten dich zurück? Dann tauche in meine Welt ein. Entdecke deine innere Kraft und spüre, dass mehr in dir steckt als du ahnst.

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